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Unser Weg zu Netto-Null-Emissionen

Das Streben nach Netto-Null-Emissionen ist eine unserer fünf wichtigsten Unternehmensprioritäten. Deshalb investieren wir 50 Millionen Euro in neue und aufstrebende Technologien. Doch wir müssen auch mit konventionellen Mitteln den Fortschritt vorantreiben: mehr Recycling, Verbesserung der Energieeffizienz, Brennstoffwechsel und Nutzung von Ökostrom.

Unser erstes Ziel ist es, die Emissionen von Scope 1, 2 und 3 (Rohstoffe) bis 2025 um 15 % zu reduzieren. Als energieintensive Branche ist dies ein ehrgeiziges Ziel. Recycling ist der Schlüssel, um dies zu erreichen, und wir haben uns verpflichtet, bis 2025 einen Anteil von 10 % Sekundärrohstoffen (SRM) zu erreichen, mit Recyclinganlagen in jeder Region.

Doch konventionelle Maßnahmen allein werden uns nicht zu Netto-Null führen. Fast die Hälfte unserer Kohlenstoffdioxidemissionen wird bei der Verarbeitung von Mineralien freigesetzt. Bei der Verarbeitung von Rohmagnesit (MgCO3) zu Magnesiumoxid (MgO) wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt.

Wir investieren bis 2025 50 Millionen Euro in neue Technologien zur Bindung und Nutzung dieser CO2-Emissionen. In Zusammenarbeit mit führenden Forschungsinstituten und Industriepartnern führen wir industrielle Versuche mit diesen Technologien durch – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur „Netto-Null“.

Das Erreichen von Netto-Null wird auch die Unterstützung von Regierungen benötigen. Die Wirtschaft braucht gleiche Wettbewerbsbedingungen: Maßnahmen, die es uns ermöglichen, wettbewerbsfähig zu bleiben. Außerdem benötigen wir grüne Energie in ausreichender Menge und zu wettbewerbsfähigen Preisen, reaktionsschnellere „intelligente“ Stromnetze, um die Emissionen zu reduzieren, sowie Netze für den Transport und die Sequestrierung von CO2.

In den nächsten vier bis fünf Jahren werden wir € 50 Millionen in die Erprobung von Technologien zur Kohlenstoffdioxidbindung investieren.