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Geschichte von RHI Magnesita

Als global führendes Feuerfestunternehmen stehen wir hinter den positiven Veränderungen der Industrie und aller mit ihr verbundenen Branchen.

Die Geschichte von RHI Magnesita reicht bis ins Jahr 1834 zurück. Und wir sind stolz auf unsere lange Tradition. Unsere fast 200-jährige Erfahrung in der Feuerfestindustrie bildet die Grundlage für unsere heutige Position: We are the driving force in the refractory industry!

 

1834
1881
1888
1889
1899
1900
1908
1909
1919
1920
1939
1944
1959
1960
1969
1970
1971
1973
1980
1987
1990
1992
1993
1995
1997
1998
1999
2000
2001
2006
2007
2008
2010
2011
2012
2013
2016
2017

1834: Gründung der Chamottefabrik F. Didier in Podejuch durch Friedrich Ferdinand Didier nahe Stettin (damals Preußen, heute Polen). (RHI)

1881: Carl Spaeter entdeckt die Magnesitlagerstätte in der Veitsch (Steiermark, Österreich). (RHI)

1888: Gründung des Feuerfestwerks in Valenciennes, Frankreich. Das Unternehmen erhält den Namen „Société des Brinques et Pierres Blanches et Ciment de Fer Northomb et Cie“. (Magnesita)

 

1889: Baker Refractories in York wird gegründet. Als erstes US-Unternehmen bietet Baker teilkalzinierten Dolomit zur Wartung und als hitzebeständiges Reparaturmaterial für Hochöfen an. (Magnesita)

1899: Gründung der Veitscher Magnesitwerke Actien-Gesellschaft. (RHI)

1900: Gründung der Dolomie Française in Flaumont, Frankreich. (Magnesita)

1908: Entdeckung der Magnesitlagerstätte auf der Millstätter Alpe (Kärnten, Österreich) durch den Bergbauingenieur Josef Hörhager. Emil Winter, ein Deutsch-Amerikaner, erwirbt die Abbaurechte und gründet die Austro-American Magnesite Company. (RHI)

1909: Die Dolomitwerke in Hagen, Deutschland, werden von August Thyssen ins Leben gerufen. (Magnesita)

1919: Atilio Franchi gründet in Marone, Italien, Dolomite Franchi, einen Hersteller von Feuerfestprodukten auf Dolomitbasis. (RHI)

1920: Beginn der Ziegelproduktion in Valenciennes. Beginn der Produkt in Kruft und Hagen, Deutschland. (Magnesita)

1939: Gründung von Magnesita nach der Entdeckung des Magnesitvorkommens in Brumado (BAHIA), Brasilien. (Magnesita)

1944: Beginn der Feuerfestproduktion von Magnesita in Contagem / Minas Gerais, Brasilien. (Magnesita)

1959/60: Die Veitscher Magnesitwerke errichten im österreichischen Leoben ein Forschungs- und Entwicklungsinstitut, das bis heute besteht. (RHI)

1960: Beginn der Ziegelproduktion bei Baker in York. Ausbau des Betriebs in Brasilien und Aufnahme der Exporttätigkeit nach Südamerika. Magnesita gründet ihre erste Tochtergesellschaft außerhalb Brasiliens, RASA in San Nicolás, Argentinien. (Magnesita)

1969: Magnesita geht an die Börse. (Magnesita)

1970: CEC (Lafarge) kauft die Dolomie Française and Société des Brinques et Pierres Blanches et Ciment de Fer et Cie Northomb. Errichtung des Forschungs- und Entwicklungszentrums von Magnesita in Contagem (Minas Gerais). (Magnesita)

1971: Gründung von Montec Montagetechnik im Bereich Bauwesen. (Magnesita)

1973: Börsegang. (Magnesita)

1980: Erwerb von Refratec, der Magnesita die Herstellung von Schmelzmagnesia im Inland ermöglicht. (Magnesita)

1987: Management-Buyout der amerikanischen General Refractories Co. – und damit Entstehung der Radex Heraklith Industriebeteiligungs AG. (RHI)

1990: Einführung des revolutionären CPP-Konzepts (Cost Per Performance), das anstatt auf Umsätzen auf der Performance des Kunden beruht. Der Fokus verschiebt sich hin zur Produktqualität und einem Angebot integrierter Feuerfestlösungen zur Verbesserung der Produktionsprozesse der Kunden. Einstieg von Magnesita in das Zementgeschäft. (Magnesita)

1992: Die Werke in Valenciennes und Flaumont werden von der Lhoist Group gekauft, wodurch Lhoist Refractories entsteht. (Magnesita)

1993: Fusion zweier traditioneller österreichischer Unternehmen Radex Austria AG und Veitscher Magnesitwerke Actien-Gesellschaft zur Veitsch-Radex AG. Akquisition der Mehrheitsbeteiligung an Dolomite Franchi. (RHI)

1995: Akquisition der Mehrheitsbeteiligung an der Didier-Werke AG. (RHI) Eröffnung des Hafens in Aratu (Bahia), wo Magnesita seither über eine Exportkonzession verfügt. (Magnesita)

1997: Joint Venture zwischen Baker und Kaohsiung (Taiwan). (Magnesita)

1998: Gründung der RHI AG, damals eine Holdinggesellschaft. (RHI)

1999: Übernahme von GIT/Harbison-Walker, USA. (RHI) Lhoist erwirbt die Dolomitwerke Wülfrath und entwickelt daraus eine Betreibergesellschaft unter dem Namen Wülfrath Refractories. (Magnesita)

2000: Service: Ausweitung des Betriebs in die Segmente Feuerfesttechnik und elektromechanische Wartung hinein sowie Restrukturierung des Dienstleistungssegments mit einem neuen Fokus im Geschäftsmodell. (Magnesita)

2001: Dekonsolidierung von GIT/Harbison-Walker im Zuge eines Verfahrens nach Chapter 11. (RHI) Lhoist kauft die Baker Group, wodurch in der Folge dieselbe Gesellschaft Eigentümerin von Wülfrath Refractories und der Baker Group wird. Nach dieser Akquisition ändert sich die Bezeichnung der Lhoist-Aktien (Wülfrath & Baker Group) zu LWB (Lhoist, Wülfrath and Baker) (Magnesita)

2006: Verkauf der Heraklith AG. Die strategische Neuausrichtung mit dem Fokus auf Feuerfestmaterialien ist abgeschlossen. (RHI) Rhone Capital kauft LWB. (Magnesita)

2007: Integration von Monofrax, dem führenden Anbieter von Schmelzguss-Feuerfestprodukten für die Glasindustrie. (RHI) GP Investments übernimmt die Kontrollmehrheit über Magnesita. (Magnesita)

2008: Erwerb zweier ISO-Werke von Foseco. (RHI) Akquisition von LWB und Notierung am São Paulo Stock Exchange New Market. Kauf von Insider, einem brasilianischen Hersteller vorgefertigter monolithischer Feuerfestprodukte mit hochtechnologischen Verfahren und dem Fokus auf Stahlerzeugung. (Magnesita)

 

2010: Übernahme einer 100 %-igen Beteiligung an der Didier-Werke AG. (RHI)

2011: Übernahme von RHI Normag AS, RHI Podolsk Refractories und Premier Periclase Ltd. (RHI)

2012: Übernahme einer 100 %-igen Beteiligung an der Stopinc AG. (RHI) Neues Strategiekonzept: Bester Anbieter von Feuerfest- und Minerallösungen, Nutzung und Entwicklung der eigenen mineralischen Ressourcen. (Magnesita)

2013: Erwerb einer Beteiligung von 69,9 % an der Orient Refractories Ltd. (RHI) Erwerb der Reframec Manutenção e Montagens de Refratários Ltda, einem bei Installationen und Reparaturdiensten von Feuerfesteinrichtungen für die Zementindustrie führenden Unternehmen. Akquisition der Dalian (China) – Mayerton Refractories Co. Limited („DMR“) – einem Produktionswerk für Feuerfestmaterialien auf Basis von Magnesiumkohlenstoff. (Magnesita)

2016: Verkauf von Monofrax. (RHI) Holding Mag International (UK). (Magnesita)

2017: Fusion der beiden führenden Feuerfestunternehmen RHI und Magnesita zur RHI Magnesita, der treibenden Kraft in der Feuerfestindustrie. Die Aktien von RHI Magnesita notieren am London Stock Exchange Market unter dem Kürzel RHIM.